Ist die Nachhaltigkeit vom Rehasport gegeben?

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Ist die Nachhaltigkeit vom Rehasport gegeben?

Warum schlafen die Rehasportübungen bei den Teilnehmern nach der Absolvierung der Rehasportmaßnahme ein?
Bei sehr vielen Rehasporteilnehmern tritt schon während der Rehasporteinheiten nach kurzer Zeit, Linderung ihrer Schmerzen ein und viele sind schmerzfrei nach allen absolvierten Rehasporteinheiten. Im Rehasport, wenn es richtig unterrichtet wird, lernen die Rehasportler Übungen, die sie in ihrem Alltag einfach und alleine wiederholen können.
Wieso wird dies, in 90% der Fälle nicht praktiziert? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ein faules noch dazu.
Wenn die Schmerzen Schritt für Schritt nachlassen und der Körper schmerzfrei wird, erinnert sich der Kopf nicht mehr an die vorherigen Schmerzen. Wenn bei gewissen Schmerzbildern die Übungen nicht regelmäßig durchgeführt werden, dann kommen die alt gewohnten Schmerzen wieder zurück. Dann geht das Ganze wieder von vorne los. Zum Arzt gehen, lange Wartezeiten, die Rehasportverordnung genehmigen lassen und auf ein Neues wöchentlich gegen die Schmerzen ankämpfen.
Es hätte so einfach sein können – Einfach am Ball bleiben und jeden Tag oder jeden zweiten Tag 10 Minuten in den eigenen Körper und in die eigene Gesundheit investieren.
Wenn ich diese Punkte in meiner täglichen Arbeit in Rehasportgruppen bespreche oder versuche dies meinen Teilnehmern zu vermitteln, sehe ich in die Gesichter und weiß, auch in dieser Gruppe kommen 90% nicht aus ihrer Kompfortzone. Dies sag ich den Teilnehmern auch deutlich. Auf der anderen Seite freue ich mich über jedes einzelne Feedback, bei denen mich Teilnehmer ansprechen und nach weiteren Übungen für Ihren Alltag fragen. Seit einiger Zeit konnte ich meine Quote steigern und immer mehr Rehasportteilnehmer für die „10 Minuten am Tag“- Übungen begeistern.
Ich bin der Meinung, dass in sehr vielen Rehasportgruppen der Kursleiter oder Leiterin nicht genug auf diese Problematik eingehen. Dies sollte aber ein großes, wenn nicht das größte Ziel von einem Kursleiter im Rehasport sein. Die eigenen Teilnehmer in die Selbstverantwortung zu bringen.
In der Einfachheit der Übungen und im zeitlichen Aufwand liegt das Geheimnis.
Eingebaut in den Alltag wie z.B. beim Kochen, beim Zähneputzen, beim Fernsehen, auf dem Bürostuhl, am Gabelstapel in der Logistikhalle oder als Erzieherin im Kindergarten auf dem Spielplatz.
Dies liegt aber an jedem Kurstrainer/-in, wie sehr die Gesundheit der Teilnehmer einem am Herzen liegt und wie sehr man sich damit auseinander setzt und sich auf die jeweils unterschiedlichen Probleme einlässt und Hilfestellung gibt.
Diese Problematik liegt nicht nur an dem Kurstrainer, sondern auch an dem Anbieter, der die Zeitfenster vorgibt und somit die Zeit für Gespräche und Betreuung einen Rahmen gibt. Die Betreuung und die Gespräche sorgen für einen langfristigen Erfolg für Rehasportteilnehmer und Rehasportanbieter.
Zufriedene und gesunde Rehasportler bleiben langfristig treu.
DU BIST DIE STIMME DEINER GESUNDHEIT
Dein Coach
Lars

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