Rehasport fertig – was nun?

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Rehasport fertig – was nun?

Rehabilitationssportverordnung fertig – was nun?

Sie haben Ihre 50/120 Einheiten im Rehabilitationssport fertig absolviert oder die Befristung von 18/36 Monaten ist abgelaufen?

In diesem kleinen Text zeige ich Ihnen, wie es nun weitergehen kann.

 

Rehabilitationssport soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein, das heißt, im idealsten Fall sind Sie nach Absolvierung eines Kurses schmerzfrei und/oder haben sich das Wissen angeeignet, welche Übungen Ihnen helfen können, falls der Schmerz wiederkommt. Des weiteren können Sie diese Übungen korrekt ausführen. Aber es läuft nicht immer alles ideal, bzw. gibt es mehrere Faktoren, die bei diesem Beispiel nicht beachtet werden. Sport sollte nicht nur gemacht werden, wenn akute Schmerzen vorhanden sind, sondern auch als Vorsorge und als generelle Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit. Jeder von uns weiß, wie schwer es ist, sich alleine zuhause zu motivieren, etwas für sich zu tun. Die Couch sieht einladend aus und der Fernseher hat auch einiges zu bieten ;). Hierbei hilft auch eine Rehasportgruppe! Man findet Gleichgesinnte, lernt sich kennen, hat Spaß zusammen und schon erscheint der Sport nicht mehr zu anstrengend, die Zeit vergeht wie im Flug und man freut sich auf das nächste Mal.

 

Variante 1 – Ein Folgerezept

Aus den oben genannten Gründen macht ein Folgerezept natürlich Sinn, aber das neue Rezept einfach 1 zu 1 vom Arzt ausfüllen zu lassen, wie beim vorigen Rezept, geht hier nicht. Zuerst müssen Sie natürlich einen Termin machen und dem Arzt Ihres Vertrauens erklären, warum Sie noch einmal ein Rehabilitationssportrezept benötigen. Die oben genannten Gründe (Spaß in der Gruppe, Motivation usw.) sind hier hilfreich. Des weiteren kann ein Grund sein, dass Sie die Übungen noch nicht zu 100 % sicher ausführen können bzw. sich noch nicht sicher fühlen. Auch können Schmerzen, die weiterhin vorhanden sind, wenn auch nicht so stark wie am Anfang, ein Grund sein. Wichtig ist, dass Ihr Arzt auf dem Rezept einen plausiblen und verständlichen Grund mit aufnimmt, damit Ihre Krankenkasse bei der Bearbeitung sieht, warum Sie ein zweites Rezept genehmigen sollte.

 

Variante 2 – Mitgliedschaft im Verein/Gesundheitsstudio

Sie wollen weiterhin etwas für sich tun und haben auch keine Angst davor außerhalb einer Rehabilitationssportgruppe zu trainieren. Fast jeder Verein/Gesundheitsstudio, in dem Rehabilitationssport durchgeführt wird, bietet eine Mitgliedschaft an. In diesem Fall gehen Sie in die Eigenverantwortung (selbst zu zahlen), aber Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Der Vorteil einer Mitgliedschaft, bei genau dem Verein/Studio in dem Sie den Rehabilitationssport gemacht haben, liegt auf der Hand – Sie wissen aus Erfahrung, dass Sie gut betreut werden, Sie sind vertraut mit den Trainern und die Umgebung ist Ihnen nicht fremd. Des weiteren treffen Sie Leute aus Ihrem ehemaligen Rehabilitationssportkurs oder können sich sogar zum gemeinsamen Sport verabreden.

 

Variante 3 – Mitgliedschaft im Verein/Gesundheitsstudio mit Beibehaltung des Kurses

Einige Vereine/Studios bieten so etwas an. Wie bei Variante 2 gehen Sie in die Eigenverantwortung (selbst zu zahlen), haben aber die Option, in Ihrem vertrauten Kurs zu bleiben. Nebenbei können Sie auch noch andere Angebote des Vereins/Studios nutzen. Die Vorteile bei dieser Variante sind natürlich eine Kombination aus beiden anderen Varianten und wenn es dieses Angebot in Ihrem Verein/Studio gibt, natürlich sehr zu empfehlen.

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – lassen Sie nach Absolvierung eines Rehabilitationssportrezeptes den
Sport nicht einschlafen, Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

 

„DU BIST DIE STIMME DEINER GESUNDHEIT“

 

DER Rehatrainer @Henrik/03.12.2017

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